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VERSCHOBEN! Tausi Taarab Orchester (Tansania) | Weltmusik -
Taarab der Frauen aus dem Indischen Ozean

ACHTUNG! Dieses Konzert muss wegen der Corona-Pandemie leider um ein Jahr verschoben werden. Es wird voraussichtlich am 9.6.22 nachgeholt! STATTDESSEN kommt nun die Gruppe Tamala!

Stimmung beim Weltmusikkonzert in der Paterskriche, © Bettina Klapheck, Kulturamt Kempen

Dienstag, 8. Juni 2021, 20 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Tausi Taarab Orchester (Tansania)
Mariam Hamdani, Qanun & Leitung | Muharam Mohd, Solo-Gesang | Topsy Surrie, Oud | Asha Khamis, Violine | Sheria Issa Shifta, Perkussion, Chorgesang
„Taarab der Frauen aus dem Indischen Ozean"

Das Tausi Taarab Orchester ist das einzige reine Frauen-Ensemble auf Sansibar, jener zu Tansania gehörenden Insel im Indischen Ozean. Das Außergewöhnliche an ihm ist, dass die Frauen in diesem Ensemble nicht nur singen, sondern auch alle Instrumente spielen. Noch bis vor gut einem Jahrzehnt war es für Frauen in der muslimisch geprägten Kultur Sansibars ein absolutes Tabu, öffentlich Instrumente zu spielen; Frauen traten höchstens als Sängerinnen in Männerorchestern auf. Das änderte Mariam Hamdani, die auf Sansibar schon die erste Frau war, die journalistisch zu arbeiten begann, als Nachrichtenreporterin für die russische Nachrichtenagentur TASS. Sie gründete 2009 das Tausi Taarab Orchestra mit einer Besetzung von bis zu 15 Frauen im Alter zwischen Anfang 20 und Mitte 60. Es spielt seitdem Musik in der Tradition des klassischen Taarab-Stils - eines Stils, der die verschiedenen Kulturen Sansibars widerspiegelt, die in der Swaheli-Gesellschaft zusammenkommen. Er vereint stilistische Elemente und Instrumente der afrikanischen, arabischen, indischen und europäischen Kultur.
Bei der Klangkosmos-Tour tritt das Orchester in kleiner Besetzung als Quintett auf.

 

PROGRAMM- UND BESETZUNGSÄNDERUNG

„Weltmusik“

Dienstag, 8. Juni 2021, 20:00 Uhr

Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Anstelle des Tausi Taarab Orchestra aus Sansibar spielt das senegalesisch-belgische Trio Tamala (für das Tausi Taarab Orchestra ist ein Nachhholtermin im Juni 2022 geplant).

Tamala (Senegal/Belgien)

„Nomaden der Metropolen“

Mola Sylla – Gesang, Xalam 
Bao Sissoko – Cora

Wouter Vandenabeele – Violine

Der Name „Tamala“ heißt so viel wie „Reisende“ und deutet an, worum es den drei Musikern geht: Sich gemeinsam auf eine musikalische Reise zu begeben, vor dem Hintergrund der eigenen Herkunft und Tradition die Möglichkeiten des musikalischen Miteinanders zu erforschen und dabei die individuellen Temperamente ebenso wie die Instrumente zusammen zu bringen im Hier und Jetzt – mal kraftvoll zupackend, mal subtil und traumverloren. Über ihr musikalisches Verständnis hinaus teilen die Musiker auch Werte, die sie mit Hilfe ihrer Musik verteidigen möchten. Zu diesen Werten gehört für sie u. a. auch das Recht auf Bildung als wichtiger Beitrag zum Frieden und für das Verständnis der Menschen untereinander, und so unterstützen sie gemeinsam mit ihrer Arbeit eine Schule im Senegal.

Mola Sylla gehört mit seiner tiefen, kraftvollen Stimme zu den kreativsten senegalesischen Sängern und wurde einem breiteren Publikum u. a. durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem niederländischen Cellisten Ernst Reijsiger bekannt, mit dem er u. a. die Musik zu Werner Herzogs Filmen „The Wild Blue Yonder“ (2005) und „My Son, My Son, What Have Ye Done“ (2009) komponierte (mit Rijseger und dem Pianisten Harmen Franje war Mola Sylla übrigens vor ein paar Jahren im Rahmen der „MuziekBiennale Niederrhein“ schon einmal zu Gast in der Kempener Paterskirche). Er erforscht gerne die verschiedensten Facetten der Musik und beteiligt sich an musikalischen Begegnungsprojekten vieler Genres. Als Multiinstrumentalist spielt er die westafrikanische Laute Xalam, die Daumenpianos Kongoma und Kalimba sowie Percussion.

Der ausgezeichnete Mandingo-Griot Bao Sissoko ist vor allem für sein raffiniertes und virtuoses Kora-Spiel bekannt. Der Meister der westafrikanischen Stegharfe arbeitete mit Baaba Maal, Abu Thiam, Mamy Kanoute, Zap Mama, Malick Pathe Sow und Vaya Con Dios zusammen.

Wie Mola Sylla und Bao Sissoko lotet auch der belgische Folk-Geiger Wouter Vandenabeele immer wieder gerne verschiedene Musikrichtungen aus. Er leitete das prestigeträchtige Projekt „Hadzidakis“ für die Olympischen Spiele 2004 in Athen (unter anderem mit den portugiesischen Sängern von „Madredeus“), nahm an die  zwanzig CDs auf und gab mehrere hundert Gastspiele mit seinem Weltmusikorchester; zudem arbeitete er u. a. mit dem syrischen Oud-Spieler Elias Bachoura, seinen belgischen Landsleuten Steve Houben (Gitarre) und Erik Vermeulen (Piano) oder auch mit der griechischen Sängerin Savina Yannatou.

In Zusammenarbeit mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh.

Ein Konzert der Reihe „Klangkosmos Weltmusik in NRW"

Eingang Kulturforum Franzkiskanerkloster, © Ralph Braun, Stadt Kempen

Online-Bestellung

Neben dem Kartenverkauf an der Kartenkasse im Kulturforum Franziskanerkloster gibt es die Karten der Kulturszene Kempen auch online zu kaufen: am jeweiligen Vorverkaufstermin ist der online-Verkauf ab 13 Uhr freigeschaltet! (Hinweis: dort kommen zusätzlichen Kosten auf Sie zu!)

Button zum Karten-Online-Verkauf, © www.reservix.de

 

Weitere Informationen

Veranstaltungsdetails

Datum:08.06.2021

Uhrzeit:20:00

Ort:Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Burgstr. 19
47906 Kempen

Homepage

Kategorie:Musik / Konzerte

Veranstalter

Stadt Kempen - KulturamtBurgstraße 23
47906 Kempen

Homepage Veranstalter

E-Mail:E-Mail Veranstalter

Karten / Tickets

Kulturforum FranziskanerklosterBurgstr. 19
47906 Kempen

Telefon:0 21 52 / 917-4120

Homepage:Homepage

E-Mail:E-Mail

Preise: Karten kosten 6,50 Euro, ermäßigt 4 Euro im VVK sowie 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro an der AK. Inklusive Ticketgebühr. Vorverkaufstermin wird noch bekanntgegeben.

Tickets online:

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