Inhalt:

Fabian Müller | Klavier -
Werke von Brahms, Beethoven und Schubert

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 20 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Fabian Müller | Klavier

Brahms: Vier Balladen op. 10 | Beethoven: Sieben Bagatellen op. 33 | Rihm: Klavierstück Nr. 5 „Tombeau" | Schubert: Sonate c-moll D 958

Unter den deutschen Pianisten seiner Generation machte in den letzten Jahren besonders der 1990 in Bonn geborene Fabian Müller von sich reden - beim Busoni-Wettbewerb in Bozen 2013 wurde er mit gleich drei Preisen geehrt, beim Münchner ARD-Wettbewerb 2017 waren es gar fünf (zweiter Preis in der Gesamtwertung und vier weitere Zusatzpreise)!
Kein Wunder also, das ihm die Türen der großen Festivals und Konzerthäuser weit offen stehen. Er gastierte beispielsweise bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Heidelberger Frühling, Klavier-Festival Ruhr, Aldeburgh Festival, im Konzerthaus Berlin, im Münchner Herkulessaal und in der Kölner Philharmonie und trat u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem hr-Sinfonieorchester auf. Im Frühjahr 2018 gab er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

Tastatur eines Flügels in Nahaufnahme

Neben seinen solistischen Projekten widmet sich Fabian Müller auch intensiv der Kammermusik. Zu seinen Partnern auf diesem Gebiet zählen u.a. Albrecht Mayer, Julian Bliss, Daniel Müller-Schott, Maximilian Hornung, das Aris Quartett sowie das Vision String Quartet. Er ist darüber hinaus Künstlerischer Leiter der von ihm initiierten Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne".
Neben der regulären Konzerttätigkeit engagiert er sich auch besonders im Bereich der Musikvermittlung und in der Kinder- und Jugendarbeit. Seine Debüt-CD mit Werken von Ravel, Bartók, Messiaen und Beethoven erschien 2016.

Eingang Kulturforum Franzkiskanerkloster, © Ralph Braun, Stadt Kempen

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Fa­bi­an Mül­ler (*1990) sorg­te 2017 für gro­ßes Auf­se­hen beim ARD-Wett­be­werb in Mün­chen, als er nicht nur den 2. Preis in der Ge­samt­wer­tung be­leg­te, son­dern auch den Pu­bli­kums­preis und drei wei­te­re Zu­satz­prei­se er­hielt. Die Süd­deut­sche Zei­tung kom­men­tier­te sein 3. Beet­ho­ven-Kla­vier­kon­zert: „Emi­nent klar, durch­sich­tig, span­nungs­voll in jeder Phra­se und in jedem Ton war das mu­si­ziert. So kon­trol­liert und rund im An­schlag, aber immer mit fei­nem Aus­druck und Sinn für Struk­tur und Span­nungs­ver­läu­fe zu spie­len, ist ein Glücks­fall.“ Be­reits 2013 mach­te Fa­bi­an Mül­ler von sich Reden, als er beim Bu­so­ni-Kla­vier­wett­be­werb in Bozen u.a. mit dem In­ter­na­tio­na­len Pres­se­preis aus­ge­zeich­net wurde.
Nach die­sen Wett­be­werbs­er­fol­gen nahm seine Lauf­bahn einen ge­ra­de­zu stür­mi­schen Ver­lauf. Auf­trit­te z.B. mit dem Sym­pho­nie­or­ches­ter des Baye­ri­schen Rund­funks, dem WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter Köln, und bei be­deu­ten­den Fes­ti­vals wie den Fest­spie­len Meck­len­burg-Vor­pom­mern, beim Hei­del­ber­ger Früh­ling und beim Kla­vier-Fes­ti­val Ruhr mar­kie­ren eine gro­ßar­ti­ge Ent­wick­lung. Auch in­ter­na­tio­nal geht es gut los: Im Früh­jahr 2018 gab er sein Debüt in der New Yor­ker Car­ne­gie Hall.

Neben der re­gu­lä­ren Kon­zert­tä­tig­keit en­ga­giert sich Fa­bi­an Mül­ler auch im Be­reich der Kin­der- und Ju­gend­ar­beit. Als Fes­ti­val-Pia­nist beim Kla­vier-Fes­ti­val Ruhr ar­bei­tet er jedes Jahr mit über 300 Kin­dern zu­sam­men, die sich auf schöp­fe­ri­sche Weise mit mo­der­ner Musik aus­ein­an­der­set­zen. Die­ses Pro­jekt wurde 2014 mit dem Junge Ohren Preis und 2016 mit einem Echo Klas­sik aus­ge­zeich­net. Des Wei­te­ren gibt er häu­fig Mo­dera­ti­ons­kon­zer­te, bei denen er dem Pu­bli­kum die Musik auf an­schau­li­che Weise nä­her­bringt. 2015 er­hielt er dafür den 1. Preis beim Wett­be­werb Ton und Er­klä­rung des Kul­tur­krei­ses der Deut­schen Wirt­schaft.
Mül­lers Pro­gramm für Kem­pen wird ge­krönt von der ers­ten der drei letz­ten, kurz vor Schu­berts Tod ent­stan­de­nen und erst 10 Jahre spä­ter post­hum ver­öf­fent­lich­ten Kla­vier­so­na­ten. Die deut­lich durch Beet­ho­ven be­ein­fluss­te c-moll-So­na­te weist Schu­bert als küh­nen, zu­kunfts­wei­sen­den Har­mo­ni­ker aus. Die sprich­wört­li­chen „himm­li­schen Län­gen“, das wun­der­ba­re „Strei­fen durch weite har­mo­ni­sche Räume“ – hier kön­nen Sie es er­le­ben.

Weitere Informationen

Veranstaltungsdetails

Datum:20.12.2018

Uhrzeit:20:00

Ort:Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Burgstraße 19
47906 Kempen

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Kategorie:Musik / Konzerte

Veranstalter

Kempen Klassik e.V.Burgstraße 23
47906 Kempen

Homepage Veranstalter

E-Mail:E-Mail Veranstalter

Karten / Tickets

Kulturforum FranziskanerklosterBurgstraße 19
47906 Kempen

Telefon:0 21 52 / 917-264

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Preise: Karten kosten 10 Euro bis 18 Euro inklusive Ticketgebühr, Ermäßigungen jeweils die Hälfte.

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