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Claire Huangci | Klavier -
Werke von Scarlatti, Chopin und Rachmaninow

Mittwoch, 20. Februar 2019, 20 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Claire Huangci | Klavier

D. Scarlatti: Vier Sonaten K 443, 208, 29 & 435 | Chopin: Nocturnes op. 48 Nr. 1 & op. 62 Nr. 1 | Rachmaninow: Préludes op. 23 Nr.5-7 & op. 32 Nr. 4-6 | Chopin: 24 Préludes op. 28

Mit neun Jahren startete Claire Huangci eine internationale Karriere mit Stipendien, Konzertauftritten und Preisen – unter anderem erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover wechselte, dem sie seit Abschluss ihres Studiums als Assistenz im Unterricht zur Seite steht.

Tastatur eines Flügels in Nahaufnahme

Zu Beginn ihrer Karriere profilierte sie sich vor allem als Chopin-Interpretin (erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben  Darmstadt 2009 und Miami 2010). In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci u.a. in der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot in Paris sowie beim Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival und Rheingau Musik Festival. In der letzten Spielzeit gab sie ihr Solo-Debüt an der Elbphilharmonie Hamburg und unternahm u.a. eine China-Tournee mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister.

Nach ihrer Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew erschien 2015 ihr zweites Soloalbum mit insgesamt 39 Sonaten von Domenico Scarlatti, ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie als „Editor’s Choice“ vom Fach-Magazin „Gramophone“.

Eingang Kulturforum Franzkiskanerkloster, © Ralph Braun, Stadt Kempen

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Clai­re Huang­ci (*1990) hat in­zwi­schen die Rolle des ge­fei­er­ten Wun­der­kin­des, das zehn­jäh­rig ein Pri­vat­kon­zert für Prä­si­dent Bill Clin­ton gab, hin­ter sich ge­las­sen. Die junge ame­ri­ka­ni­sche Pia­nis­tin mit chi­ne­si­scher Ab­stam­mung zieht ihr Pu­bli­kum durch „glit­zern­de Vir­tuo­si­tät, ge­stal­te­ri­sche Sou­ve­rä­ni­tät, hell­wa­che In­ter­ak­ti­on und fein­sin­ni­ge Klang­dra­ma­tur­gie“ (Salz­bur­ger Nach­rich­ten) in den Bann. Erst im spä­ten Teen­ager­al­ter ent­schied sie sich für die pro­fes­sio­nel­le Pia­nis­ten­lauf­bahn. Wich­ti­ge Im­pul­se er­hielt sie dabei am Cur­tis In­sti­tu­te of Music in Phil­adel­phia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi an die Mu­sik­hoch­schu­le Han­no­ver wech­sel­te.
Clai­re Huang­ci er­ziel­te zahl­rei­che Wett­be­werbs­er­fol­ge, u.a. er­hielt sie 2011 als jüngs­te Teil­neh­me­rin den 2. Preis beim In­ter­na­tio­na­len ARD Mu­sik­wett­be­werb. Zu Be­ginn ihrer künst­le­ri­schen Lauf­bahn fiel Clai­re Huang­ci be­son­ders als aus­drucks­star­ke Cho­pin-In­ter­pre­tin auf. In­zwi­schen be­weist sie ihre große Wand­lungs­fä­hig­keit mit einem un­ge­wöhn­lich brei­ten Re­per­toire, in das sie auch immer wie­der zeit­ge­nös­si­sche Werke auf­nimmt. Sie kon­zer­tier­te be­reits mit vie­len in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ten Or­ches­tern und in den in­ter­na­tio­nal be­deu­tends­ten Kon­zert­sä­len. Ein High­light der Sai­son 2017/18 ist ihr So­lo-De­büt an der Elb­phil­har­mo­nie Ham­burg. Eine aus­ge­dehn­te Kon­zert­tour­nee führt sie in die­sem Jahr nach China.

Clai­re Huang­cis Kem­pe­ner Pro­gramm greift Re­per­toire auf, mit dem sie auch auf ihren CDs sehr er­folg­reich war. 2015 er­schien ihr So­lo­al­bum mit 39 So­na­ten von Do­me­ni­co Scar­lat­ti. Die Auf­nah­me wurde u.a. mit dem Preis der Deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik aus­ge­zeich­net. Im Früh­jahr 2017 er­schien ihre viel­ge­lob­te Ein­spie­lung der Noc­turnes von Cho­pin: „Braucht es noch eine Auf­nah­me von Cho­pins Noc­turnes? Ei­gent­lich nein! Aber wer die (…) Dop­pel-CD von Clai­re Huang­ci hört, sagt dann doch: Ja!“ (Süd­deut­sche Zei­tung).Die her­aus­ra­gen­de Cho­pin-In­ter­pre­tin wer­den wir zum Ab­schluss aus­führ­lich ge­nie­ßen kön­nen mit dem gro­ßen Zy­klus von 24 Meis­ter­wer­ken der klei­nen Form, den 24 Pré­ludes. Cho­pin hat sie nach dem Vor­bild Bachs durch alle zwölf Dur-Ton­ar­ten und ihre da­zu­ge­hö­ri­gen zwölf Moll-Par­al­le­len kom­po­niert. Voll­endet hat er den Zy­klus 1838 wäh­rend eines ge­mein­sa­men Win­ter­ur­laubs mit Ge­or­ge Sand auf Mal­lor­ca.

Weitere Informationen

Veranstaltungsdetails

Datum:20.02.2019

Uhrzeit:20:00

Ort:Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Burgstraße 19
47906 Kempen

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Kategorie:Musik / Konzerte

Veranstalter

Kempen Klassik e.V.Burgstraße 23
47906 Kempen

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E-Mail:E-Mail Veranstalter

Karten / Tickets

Kulturforum FranziskanerklosterBurgstraße 19
47906 Kempen

Telefon:0 21 52 / 917-264

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Preise: Karten kosten 10 Euro bis 18 Euro inklusive Ticketgebühr, Ermäßigungen jeweils die Hälfte.

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