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Anna Vinnitskaya | Klavier -
Werke von Debussy, Bartók, Schumann und Chopin

Montag, 29. April 2019, 20 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

Anna Vinnitskaya | Klavier

Debussy: Auszüge aus „Préludes. Premier Livre“ & „L’isle joyeuse“ | Bartók: Sonate Sz 80 | Schumann: Arabeske C-Dur op. 18 | Chopin: Sonate b-moll op. 35

Geboren im russischen Novorossijsk, studierte Anna Vinnitskaya bei Sergei Ossipienko in Rostow und ab 2002 als Meisterschülerin bei Evgeni Koroliov in Hamburg, wo sie nun selbst als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater unterrichtet. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne, wobei neben den Werken der russischen Komponisten Rachmaninow, Prokofjew und Schostakowitsch Kompositionen von Ravel, Debussy und Chopin einen bevorzugten Platz einnehmen. In jüngerer Zeit erregte sie vor allem mit ihren Brahms- und Bartók-Interpretationen Aufsehen.

Tastatur eines Flügels in Nahaufnahme

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 war für Anna Vinnitskaya der Auftakt zu einer internationalen Karriere, in deren Verlauf sie bislang u.a. mit Dirigenten wie  Andris Nelsons, Kirill Petrenko, Charles Dutoit, Vladimir Fedoseyev und Marek Janowski zusammengearbeitet hat. In der Saison 2016/17 führte sie als „Solistin der Saison“ beim WDR Sinfonieorchester Köln mit Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste die Klavierkonzerte von Béla Bartók auf.

CD-Einspielungen von Anna Vinnitskaya wurden mit zahlreichen Preisen wie dem „Diapason d’Or“, dem „Gramophone Editor’s Choice“ und dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnet. Auf ihrem aktuellen Album präsentiert sie gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański das Zweite Klavierkonzert und die Paganini-Rhapsodie von Rachmaninow. Bei den Kempener Klosterkonzerten war sie erstmalig im Januar 2009 zu Gast.

Eingang Kulturforum Franzkiskanerkloster, © Ralph Braun, Stadt Kempen

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Die aus Russ­land stam­men­de Pia­nis­tin Anna Vin­nits­ka­ya (*1983) war im Ja­nu­ar 2009 schon ein­mal in Kem­pen. Da­mals hatte sie ge­ra­de einen der be­deu­tends­ten Kla­vier­wett­be­wer­be der Welt ge­won­nen – den Con­cours Reine Eli­sa­beth in Brüs­sel. Sie war ge­ra­de mal 26 und stand am An­fang ihrer Kar­rie­re. Wun­der­bar zu er­le­ben, wie sich die gro­ßen Hoff­nun­gen, die man da­mals in sie setz­te, all­mäh­lich immer mehr er­füllt haben. In­zwi­schen spielt sie in aller Welt mit den be­deu­ten­den Or­ches­tern und in den wich­tigs­ten Kon­zert­sä­len von Ber­lin bis Lon­don, von Mün­chen bis Tokyo, von Bir­ming­ham bis Tel Aviv. In der Sai­son 2016/17 war sie „So­lis­tin in Re­si­denz“ beim WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter in Köln. Sie kam 2002 nach Deutsch­land und stu­dier­te in Ham­burg bei Ev­ge­ni Ko­ro­liov. Heute ist sie selbst Pro­fes­so­rin an der Ham­bur­ger Mu­sik­hoch­schu­le.
Al­brecht Selge schreibt über sie: „Rot­zi­ges Tas­ten­viech, ke­cker Ku­ckuck, samt­pfö­ti­ge Lö­wen­kö­ni­gin von dia­man­te­ner Kraft – eine sa­gen­haf­te Kla­vier­me­na­ge­rie scheint das zu sein, die der Kri­ti­ker­chor so viel­stim­mig be­singt. Doch sie be­her­bergt nur ein ein­zi­ges ani­mal mu­si­cum, ein pia­nis­ti­sches Fa­bel­we­sen: Anna Vin­nits­ka­ya. An­griffs­lus­tig, swin­gend, de­zent, bar­ba­risch, cool sind ei­ni­ge der At­tri­bu­te, die die Pres­se ihr zu­schreibt. Wer diese ex­zel­len­te, fan­ta­sie­vol­le, emp­find­sa­me Mu­si­ke­rin im Kon­zert er­lebt, dem sprin­gen und klin­gen die As­so­zia­tio­nen.“

2009 hat Anna Vin­nits­ka­ya in der Pa­ters­kir­che die 7. Kla­vier­so­na­te von S. Pro­ko­fiev ge­spielt, die wir im ers­ten Kla­vier­abend die­ser Sai­son von Olli Mus­to­nen hören wer­den. Die Stel­lung als Schluss- und Hö­he­punkt nimmt im Pro­gramm der Vin­nits­ka­ya dies­mal eins der grö­ß­ten Werke der Kla­vier­mu­sik über­haupt ein: Cho­pins zwei­te Kla­vier­so­na­te in b-moll op. 35. Die­ses rät­sel­haf­te, hoch­dra­ma­ti­sche, vier­sät­zi­ge Werk – dar­un­ter der drit­te mit dem be­rühm­ten, gern auch als Film­mu­sik oder bei Staats­be­gräb­nis­sen ver­wen­de­ten Trau­er­marsch – stellt die In­ter­pre­ten vor höchs­te Her­aus­for­de­run­gen und kann beim Pu­bli­kum schon mal Gän­se­haut ver­ur­sa­chen.

Weitere Informationen

Veranstaltungsdetails

Datum:29.04.2019

Uhrzeit:20:00

Ort:Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Burgstraße 19
47906 Kempen

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Kategorie:Musik / Konzerte

Veranstalter

Kempen Klassik e.V.Burgstraße 23
47906 Kempen

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Karten / Tickets

Kulturforum FranziskanerklosterBurgstraße 19
47906 Kempen

Telefon:0 21 52 / 917-264

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Preise: Karten kosten 10 Euro bis 18 Euro inklusive Ticketgebühr, Ermäßigungen jeweils die Hälfte.

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