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Schmid/Hofmeir HochTief GmbH | Nachtmusik -
Stradihumpa | Altweiber-Fastnacht-Alternativ-Konzert

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Nachtmusik – Das ziemlich andere Konzerterlebnis!

Kurz, aber intensiv: Eine gute Stunde (ohne Pause) dauern die Kempener Nachtmusiken. Der wunderbare Raum der Paterskirche darf einmal pur wirken: Er ist ganz leer, aber stimmungsvoll ausgeleuchtet. Die üblichen Konzertrituale vergessen wir. Sie suchen Ihren Platz, wo und wie Sie wollen – auf dem Teppichboden, im Chorgestühl, an die Wand gelehnt. Vielleicht legen Sie sich hin und hören die Musik mit dem Kreuzgewölbe der Kirche im Blick? Oder Sie bringen sich was Kleines mit zum Sitzen. Oder Sie kaufen sich für 9 Euro einen der Kempen-Klassik-Falthocker, mit drei Handgriffen blitzschnell aufgestellte, sehr stabile Hocker aus Pappe, wie man sie schon seit vielen Jahren von den katholischen und evangelischen Kirchentagen her kennt.

Die Musik, die Künstler, die den Raum zum Klingen bringen, sind von der Sorte, die in keine Schublade passen. „U“- und „E“-Musik sind für sie keine sinnvollen Kategorien. Aber höchste Intensität, professionelle Qualität und ein Publikum, das sich einlässt auf das Unerhörte – darauf kommt es ihnen/uns an.

Wenn Sie ein bisschen früher kommen, trinken wir vielleicht einen Aperitif zusammen. Wir laden Sie ein dazu. Wir werden nicht allzu viele sein, denn diese Art des Musikgenusses geht nicht in der Masse.

Kurz: Ungewöhnliche Künstler, ungewöhnliche Musik, ungewöhnliche Zeit, ungewöhnliche Form. Und ungewöhnliches Publikum?

Altweiber-Fastnacht-Alternativ-Konzert

Donnerstag, 28. Februar 2019, 21.30 Uhr
(21 Uhr Aperitif)
Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche

 

Schmid/Hofmeir HochTief GmbH

Benjamin Schmid, Violine
Andreas Martin Hofmeir, Tuba

„Stradihumpa“

Beide sind absolute Könner ihres Fachs; beide sind sie Professoren am Mozarteum in Salzburg – der Geiger Benjamin Schmid und der Tubist Andreas Martin Hofmeir. Und beide haben sie viel Vergnügen daran, Neues, Ungewöhnliches auszuprobieren. Das Ergebnis nennt sich „Stradihumpa“ – Stradivari trifft „Humptata“. Ein wahrlich erfrischend einmaliges Duo aus Geige und Tuba, in welchem das Verspielt-Spielerische an vorderster Stelle steht, und zwar auf allerhöchstem Niveau, wie man allerorten lesen kann: „Vitale, witzige, überraschende und höchste Virtuosität verlangende Musik“ („Süddeutsche Zeitung“); “in Sachen Virtuosität und musikalischem Witz kann ihnen keiner ein E für ein U vormachen” („Jazzthetik“); „berauschend fantasievolle Kammermusik, wie sie so bislang nicht zu hören war. Nichts weniger als ein auditives Erlebnis!” („Jazz Podium“).

Diese Musik ist schön, macht aber auch viel Arbeit. So erinnert sich Andreas Martin Hofmeir in einem Interview („Crescendo“ 04/2018): „Wir haben wahnsinnig viel gespielt und ausprobiert. Wenn eine Besetzung so spartanisch ist, dann ist man entweder angewiesen auf Vielfalt oder Energie – im besten Fall auf beides.“ Dann also bitte beides. Passt scho!

Eingang Kulturforum Franzkiskanerkloster, © Ralph Braun, Stadt Kempen

Online-Bestellung

Neben dem normalen Kartenverkauf an der Kartenkasse im Kulturforum Franziskanerkloster können die Karten auch online gekauft werden.

Button zum Karten-Online-Verkauf, © www.reservix.de

 

K. Has­sel­beck im Bayer. Rund­funk 4/2018: „Mal klingt sie wie Elek­tro-Beats, dann wie der Motor einer Pro­pel­ler­ma­schi­ne: die Tuba. Nicht immer nur über­nimmt sie die Rolle des ge­müt­lich-wei­chen Bas­ses im Hin­ter­grund – sie kann auch an­ders: flink, wen­dig, groo­vy … An­dre­as Mar­tin Hof­meir zeigt … wie viel­fäl­tig sein In­stru­ment klingt, seine Fanny, wie er die Tuba nennt. Der Tu­bist und sein ak­tu­el­ler Duo-Part­ner, der Gei­ger Ben­ja­min Schmid, ken­nen sich schon län­ger – beide sind Pro­fes­so­ren am Salz­bur­ger Mo­zar­te­um. Und beide sind nicht auf einen mu­si­ka­li­schen Stil fest­ge­legt, füh­len sich in der Klas­sik wie im Jazz zu­hau­se. Genau das zei­gen sie auch mit dem Album „Stra­dih­um­pa“: Ba­rock, Jazz, Länd­ler, Avant­gar­de – alles in einer Play­list. Wobei die Klas­sik halt trotz­dem neu-ge­wan­det daher kommt – not­ge­drun­gen. Weder Hän­del noch Mo­zart haben für diese Be­set­zung ge­schrie­ben. Also spie­len Hof­meir und Schmid Ad­ap­tio­nen – wie zum Bei­spiel das höl­li­sche Vir­tuo­sen-Glanz­stück „La Ronde des Lu­tins“ von An­to­nio Baz­zi­ni. Die Tuba über­nimmt hier den Kla­vier­part. An­ders­her­um bei der Jazz-Num­mer „Latin Lover“, wo Ben­ja­min Schmid die Geige wie eine Gi­tar­re spielt und die Tuba als Me­lo­diein­stru­ment be­glei­tet.“

Ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Duo: An­dre­as Mar­tin Hof­meir ist der ak­tu­el­le Su­per­star der Tuba. Er hat das be­hä­bi­ge In­stru­ment in vir­tuo­se Höhen ge­führt, die nie­mand für mög­lich ge­hal­ten hätte. Goo­geln Sie mal „Echo Klas­sik Ver­lei­hung Hof­meir“ und füh­ren Sie sich die Hof­meir-Lau­da­tio des Ka­ba­ret­tis­ten Olaf Schu­bert zu Ge­mü­te! Die­ser Lau­da­tor war auch in­so­fern pas­send als Hof­meir selbst auch ein be­gna­de­ter (Mu­sik-) Ka­ba­ret­tist ist. Ben­ja­min Schmid mit sei­ner kost­ba­ren „ex Viot­ti 1718“- Stra­di­va­ri da­ge­gen ist einer der gro­ßen, welt­weit ge­fei­er­ten klas­si­schen Gei­ger un­se­rer Zeit. Zu­gleich aber – und das ist wohl ein­zig­ar­tig in der Welt – ist er ein lei­den­schaft­li­cher und er­folg­rei­cher Jazz-Gei­ger. Das er­gibt nun die span­nen­de Mi­schung, die man auf der CD „Stra­dih­um­pa“ und – er­gänzt um ei­ni­ge be­stimmt sinn­stif­ten­de Mo­dera­tio­nen – in Kem­pen live er­le­ben kann.

Weitere Informationen

Veranstaltungsdetails

Datum:28.02.2019

Uhrzeit:21:30

Ort:Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Burgstr. 19
47906 Kempen

Homepage

Kategorie:Musik / Konzerte

Veranstalter

Kempen Klassik e.V.Burgstraße 23
47906 Kempen

Homepage Veranstalter

E-Mail:E-Mail Veranstalter

Karten / Tickets

Kulturforum FranziskanerklosterBurgstr. 19
47906 Kempen

Telefon:0 21 52 / 917-4120

Homepage:Homepage

E-Mail:E-Mail

Preise: Karten kosten 16 Euro inklusive Ticketgebühr und Aperitif, Ermäßigungen die Hälfte.

Tickets online:

Karten-Online-Verkauf, © www.reservix.de