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Unterbringung von Flüchtlingen in St. Hubert

Aus dem Archiv: Mitteilung vom 30.07.2015

Auch der Stadt Kempen werden weiter Flüchtlinge zugewiesen. In dieser Woche sind es weitere 16 Personen. Damit sind Ende der kommenden Woche alle derzeitigen Kapazitäten zur Unterbringung ausgeschöpft. Da davon auszugehen ist, dass Kempen noch weitere Flüchtlinge zugewiesen bekommt und die Fertigstellung der Wohnmobileinheiten am Hütterweg sich noch bis Herbst diesen Jahres hinziehen wird, muss die Stadt Kempen andere Unterbringungsmöglichkeiten für die Zwischenzeit realisieren.

Die Nutzung von Turnhallen oder Umkleideräumen kommt dafür nicht in Betracht. Diese Räumlichkeiten gewährleisten keine Privatsphäre. Auch wäre hier die Versorgung der Menschen sehr aufwendig, da keine Kochmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zudem werden die Turnhallen für den Vereins- und Schulsport benötigt.

Die Stadt Kempen wird somit die zum Schuljahresende frei gewordene Johannes-Hubertus-Schule für eine vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen vorbereiten. Hierzu werden jetzt die Klassenräume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (nicht im Altbau) leer geräumt. Weiterhin wird die Anmietung von Duschkabinen oder Duschcontainern vorbereitet und ein neuer Zugang zur Schulküche, die von den Bewohnern zur Selbstversorgung genutzt werden kann, geplant. Auch die Nutzung des Schulhofs mit den vorhandenen Spielgeräten für Kinder ist vorgesehen.

St. Huberter Vereine und die Kirchengemeinden werden in der kommenden Woche eingeladen und um Unterstützung gebeten, um sich gemeinsam mit der Stadt auf diese Situation vorzubereiten.

Ihre Ansprechpartner:

Christoph Dellmans
Telefon: 0 21 52 / 917-1020

Anschrift

Rathaus
Buttermarkt 1
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag
8 bis 12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag
14.30 bis 16 Uhr
und nach Vereinbarung