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Mini-Highlander in Kempen

Mitteilung vom 06.11.2018

Das Team der Kindertagesstätte Paul & Pauline wurde im letzten Jahr durch zwei neue Kolleginnen verstärkt. Mit den neuen Mitarbeiterinnen hielten nun auch schottische Traditionen Einzug in die Kindertagesstätte. Begeisterte Zuschauer der Kempener-Highlandgames waren ein Teil des Teams schon jahrelang, doch erst durch die neuen Kolleginnen, die aktive Highlander sind, stellte sich die Frage, ob man von Zuschauern zu Akteuren wechseln sollte. Es brauchte kaum Überlegung und schon konnte die KiTa Paul & Pauline ein Highlander Team von sechs Erzieherinnen, den „Irish-Pandas“, stellen. Von März bis Mai wurde fleißig auf einer großen Wiese trainiert: Steine schleppen, Heuballen werfen, Fässer rollen und Baumstämme kippen. Die Begeisterung der Erzieherinnen sprang schnell auf die Kinder über. Nachdem die ersten Kinder riefen: „Komm, wir spielen Highland-Gang“ , wurde die Idee der Kinder aufgenommen und mit den „Mini-Highlandgames“ umgesetzt. In den nächsten Wochen lernten die Kinder die verschiedenen Disziplinen wie z.B. „Tossing the caber“ (Baumstammüberschlag) oder den „Barrel Run“ (Fassrollen) kennen. Die Kinder halfen bei den Vorbereitungen, sammelten passende Steine für den Weitwurf, kleisterten Styropor-Hufeisen ein und bemalten einen riesigen Pappmaché-Stein.

Für die Kinder stand schnell fest, dass auch „Knuffi“, der Kuschelbär der Pandagruppe, als Maskottchen an den „Highland-Games“ teilnehmen sollte. Er bekam ein Schild, ein Schwert und einen Hochsitz. Auch ein „Knuffi-Power-Highlander-Lied“ wurde geschrieben. Von nun an konnte man die Kinder überall singen hören: „ Knuffi-Power hier – ja das schaffen wir!“. Anfang Juni war es dann endlich soweit. Die Erzieherinnen kamen in ihrem „Irish Panda“ Teamoutfit und auch ein echter Highlander war eingeladen. Manni Mühlenhaus, das Oberhaupt der Highlander vom Niederrhein, kam in Kilt und mit einer Dudelsackspielerin. Die Kinder waren begeistert und jeder wollte zeigen, welche Disziplin besonders Spaß macht. Einige Kinder rannten beim „Timberwalk“, zwei Baumstämme hinter sich herziehend, so schnell sie konnten im Kreis herum; andere balancierten, einen Baumstamm auf den Schultern, gemeinsam im Slalom. Aber alle bekamen riesengroße Augen als Manni einen 60 kg Stein mit Leichtigkeit anhob oder den „schweren Baumstamm der Kinder“ mit nur einer Hand in die Luft warf.  Es war ein erlebnisreicher Tag, der allen viel Spaß und Freude bereitet hat.