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Kempen zu Gast in Werdau

Aus dem Archiv: Mitteilung vom 08.10.2010

Am vergangenen Donnerstag, dem 30.09.2010, fanden in Werdau die Feierlichkeiten anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit sowie der Städtepartnerschaften mit Kempen und Röthenbach an der Pegnitz statt. In der Stadthalle „Pleißental" waren knapp 200 geladene Gäste zugegen, um gemeinsam an das bis hierher Erreichte zu erinnern und Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen.

Die Festrede hielt der ehemalige Landrat und Landtagsabgeordnete Georg Hamburger, der auf die vielen Errungenschaften der letzten 20 Jahre verwies. Eingerahmt wurde die Rede durch Ausführungen von Oberbürgermeister Ralf Tittmann, den Pfarrern Werner Klose und Andreas Richter sowie den Vertretern der beiden Partnerstädte Otto Birkmann (stellv. Bürgermeister Kempen) und Günther Steinbauer (Bürgermeister Röthenbach).

Im Vorfeld der Veranstaltung wurden die beiden Delegationen der Partnerstädte Kempen und Röthenbach durch Oberbürgermeister Ralf Tittmann sowie die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen im Rathaus der Stadt empfangen. Gemeinsam wurden aktuelle Herausforderungen besprochen und neue Ideen zur Weiterführung und Stärkung der Partnerschaften diskutiert.

Hier noch ein Bericht von Karl-Heinz Hermans:

„20 Jahre deutsche Einheit", dieser Schriftzug schmückte die Bühne der Stadthalle in Werdau. Hier hatte der Bürgermeister der Stadt Werdau zu einer Feierstunde eingeladen. Oberbürgermeister Ralf Tittmann begrüßte zahlreiche offizielle Gäste und viele Bürger der Stadt. Kempens stellvertretender Bürgermeister Otto Birkmann und die ehemaligen Bürgermeister Karl-Heinz Hermans und Karl Hensel, alle drei Männer der ersten Stunde der Städtepartnerschaft, waren Gäste der Stadt Werdau. In seinem Grußwort erinnerte Otto Birkmann nochmals an die bereits jahrzehntelange Freundschaft zwischen Werdau und Kempen, hervorgerufen durch die sportlichen Kontakte auf Vereinsebene. Dieses Kontakte waren der Grundstein für die heutige Partnerschaft. Viele Begegnungen und tiefe Freundschaften sind aus den Kontakten zu Werdau entstanden.

Der ehemalige Landrat des Kreises Werdau ging in seiner Rede auf die Ereignisse vor zwanzig Jahren ein. Seine Worte waren Erinnerung und Mahnung zugleich. Man dürfe nicht vergessen, was damals geschah. Ein Glücksfall für das Volk, die diese unblutige Revolution mit Gebeten und Kerzen, mit Hilfe und Verstand der agierenden Politiker vollzogen hatten. Durchaus Verständnis zeigte er für die kritischen Stimmen aus der westdeutschen Region über die noch weiter laufenden Transferleistungen und zeigte sich dankbar für alle geleisteten Hilfen. Nicht unerwähnt ließ er die Unterstützung der Kempener bei der Abwicklung und dem Aufbau einer neuen Verwaltung und erwähnte namentlich den ehemaligen Stadtdirektor Klaus Hülshoff.

Die anwesenden Pfarrer aus Werdau mahnten zur Geduld. In Anlehnung der viel zitierten blühenden Landschaften zogen sie den Vergleich ihres eigenen Gartens. Blumen, die blühen, verwelken, nicht alle Pflanzen wurzeln fest in der Erde und der große Baum brauche Zeit, um zu reifen und Früchte zu tragen. Mit der Nationalhymne endete die Feierstunde und es gab anschließend zahlreiche Gespräche.

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