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Ergebnis der Studentenwerkstatt: Impulse für die Zukunft der Burg Kempen

Aus dem Archiv: Mitteilung vom 30.11.2015

Projektarbeiten im Rathaus ausgestellt

Kreis Viersen / Kempen - Acht studentische Projektarbeiten befassen sich mit der Zukunft der Kurkölnischen Landesburg in Kempen. Die Ausarbeitungen sind noch bis Donnerstag, 26. November, im Foyer des Kempener Rathauses am Buttermarkt ausgestellt. Im Rahmen einer Werkstattwoche hatten die Studenten Ideen für mögliche Folgenutzungen für das Wahrzeichen Kempens erarbeitet. Nun bewertete die Jury mit Vertretern des Kreises Viersen, der Stadt Kempen und der Wissenschaft die Vorschläge der Studierenden.

Studentenwerkstatt Burg Ausstellung Foto: Kreis Viersen

Prof. Peter Zlonicky (l.) führt die Gäste durch die Ausstellung der studentischen Arbeiten im Kempener Rathaus.

Die Burg – derzeit im Eigentum des Kreises Viersen – beherbergt momentan das Kreisarchiv, soll aber künftig für die Bürger der Stadt Kempen stärker geöffnet werden. „Es war nicht Aufgabe der Studierenden, umsetzungsreife Vorlagen zu liefern“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Aber jeder einzelne Entwurf enthält interessante Impulse.“ Neben der Nutzung des Gebäudes hat der Nachwuchs auch das Burgumfeld und die Anbindung an die Innenstadt mit einbezogen. „Alle Arbeiten haben die Bedeutung der Burg als identifikationsstiftendes Wahrzeichen Kempens erkannt“, sagt Bürgermeister Volker Rübo.

Prof. Peter Zlonicky stellte die einzelnen Entwürfe kurz vor. Lobend hob er zwei Aspekte hervor: Die Studierenden haben ihre Konzepten an den Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet. Zudem geben alle Arbeiten der Burg ein Alleinstellungsmerkmal, ein Element, das die Burg künftig nicht nur in der Region besonders machen würde.

Bewusst verzichtete die Jury darauf, im Rahmen dieser „offenen Ideenwerkstatt“ Preise auszuloben. Im nächsten Schritt wird es nun eine Machbarkeitsstudie von Kreis Viersen und Stadt Kempen geben. Diese lotet Möglichkeiten einer künftigen Nutzung der Burg hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit aus. Zudem steht die denkmalrechtliche Untersuchung noch aus. Die studentischen Arbeiten sind als Impulse zu sehen. „Wir werden uns aber nicht nur auf die Projektarbeiten der Studierenden beschränken“, stellt Dr. Andreas Coenen klar.

Studentenwerkstatt Burg Jury Foto: Kreis Viersen

Die Jury vor den Entwürfen der Studenten: Landrat Dr. Andreas Coenen (4.v.r.), Bürgermeister Volker Rübo (2.v.r.), Prof. Peter Zlonicky (2.v.l.), Stephan Kahl (3. v.l.), Technischer Dezernent Kempen, Kreis-Architekt Herbert Verlinden (4. v.l.), Hans Kettler (r.), Vorsitzender Kulturausschuss Kreis Viersen (r.), Luise Fruhen (3.v.r.), stellv. Vorsitzende Kulturausschuss Kreis Viersen, Josef Lamozik (5.v.r.), Vorsitzender Kulturausschuss Stadt Kempen, Christine Korus (l.), Mitarbeiterin Städtebau und Landesplanung, RWTH Aachen

 

Zur Jury gehören:

  • Dr. Andreas Coenen, Landrat Kreis Viersen
  • Volker Rübo, Bürgermeister Stadt Kempen
  • Prof. Peter Zlonicky, Stadtplanung, München
  • Prof. Kunibert Wachten, Lehrstuhl Städtebau und Landesplanung, RWTH Aachen
  • Dr. Daniel Lohmann, Denkmalpflege RWTH Aachen
  • Stephan Kahl, Technischer Dezernent Stadt Kempen
  • Herbert Verlinden, Architekt Kreis Viersen
  • Gregor Artes, Fachreferent Kreis Viersen
  • Heinz-Peter Cox, Bauamtsleiter Stadt Kempen
  • Karl-Josef Schaaff, Denkmalreferent Stadt Kempen
  • Hans Kettler, Vorsitzender Kulturausschuss Kreis Viersen
  • Luise Fruhen, stellv. Vorsitzende Kulturausschuss Kreis Viersen
  • Josef Lamozik, Vorsitzender Denkmalausschuss Stadt Kempen
  • Christine Korus, Mitarbeiterin Lehrstuhl Städtebau und Landesplanung, RWTH Aachen

 

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Ihre Ansprechpartner:

Christoph Dellmans
Telefon: 0 21 52 / 917-1020
Karl-Josef Schaaff
Telefon: 0 21 52 / 917-336

Anschrift

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Buttermarkt 1
47906 Kempen

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