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Bekämpfung von Raupenbefall an städtischen Buchspflanzen

Aus dem Archiv: Mitteilung vom 28.04.2017

An mehreren Buchspflanzen in Blumentrögen und Pflanzflächen im öffentlichen Raum wurde in diesem Frühjahr ein verstärkter Befall mit Raupen des Buchsbaumzünslers festgestellt.

Bei diesen Raupen handelt es sich um das Larvenstadium einer Falterart aus Ostasien, die erstmals im Jahre 2006 auch in Deutschland festgestellt wurde und vermutlich durch den internationalen Handel mit Baumschulware verbreitet wurde. Die Raupe frisst die Blätter, die Rinde der Äste oder sogar jüngere Zweige, wodurch der Buchsbaum so stark geschädigt wird, dass es zum Absterben der gesamten Pflanze kommen kann. Daher erfolgt in den kommenden Tagen eine biologische Bekämpfung der Raupen auf Basis eines nützlingsschonenden Präparates mit dem Wirkstoff "Bacillus thuringiensis ssp. kurstaki“. Die Besonderheit dieses Präparates ist seine selektive Wirkung, die einen gezielten Einsatz ermöglicht. Im Gegensatz zu breit wirkenden chemischen Insektiziden bleiben so unbeteiligte Tiere, Nützlinge und der Mensch verschont.

Die Behandlung der Ziergehölze muss wahrscheinlich in Laufe des Sommers wiederholt werden, da von Frühjahr bis Spätsommer, ca. alle 2 bis 3 Monate eine neue Buchsbaumzünslergeneration entsteht. Buchsbaumzünsler-Weibchen bevorzugen zum Eierlegen Buchsbäume, welche noch nicht befallen wurden, was die Ausbreitung begünstigt.

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Klaus Herrmann
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