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Gleichstellungsbeauftragte

„Gleichstellung von Frau und Mann" ist auch eine Aufgabe der Gemeinden, und so verpflichtet die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern, eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.

Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei allen Vorhaben der Gemeinde mit, welche die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben. So setzt die Gleichstellungsbeauftragte auf kommunaler Ebene durch Information, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkung bei verwaltungsinternen und externen Maßnahmen den Gleichheitsgrundsatz durch, der in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes verankert ist und der heute besagt:
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Auf dieser Gesetzesgrundlage setzt sich die Gleichstellungsbeauftragte für Sie ein und hilft, wenn Sie:

  • Benachteiligung erfahren haben
  • Rat und Hilfe zu familiären oder beruflichen Themen benötigen
  • Kontakte zu anderen Einrichtungen oder Institutionen suchen
  • Verbesserungsvorschläge für die Situation von Frauen und Mädchen vor Ort haben
  • Informationsmaterial oder Broschüren zu verschiedenen Themen benötigen

Als Ansprechpartnerin steht sie für alle ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger und als Kontakt- und Beratungsstelle zur Verfügung.
Als Themenschwerpunkte sind hier zu nennen:

  • Wiedereinstieg in den Beruf
  • Existenzgründung
  • Gewalt gegen Frauen
  • Trennung und Scheidung
  • Alleinerziehende

Netzwerke und Organisationen

ALLEINERZIEHENDE FRAUEN

Wichtige Informationen für Alleinerziehende finden sich auf der Internetseite des Landesverbandes alleinerziehender Mütter und Väter:  www.vamv-nrw.de

TERRE DES FEMMES

Aus Anlass des Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen" weht jährlich zum 25. November die Fahne mit der Aufschrift „frei leben - ohne Gewalt". Zurück geht dieser Gedenktag auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabel, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden, weil sie im Untergrund gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt waren. 1981 wurde der 25. November zum internationalen Gedenktag deklariert. Seit 1999 ist der Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen auch offiziell von den Vereinten Nationen anerkannt.

WIEDEREINSTIEG NETZWERK „W"

Frauen- und Gleichstellungspolitik in NRW wird vertreten durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung setzt sich dafür ein, Frauen und Männern eine bessere Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienarbeit zu ermöglichen. Allerdings ist es für viele Frauen, die in der Vergangenheit ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben, um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen, immer noch sehr schwierig, den Wiedereinstieg zu schaffen. Aus diesem Grund sind an vielen Standorten in Nordrhein-Westfalen lokale Netzwerke entstanden, die unterschiedliche Aktivitäten rund um den Wiedereinstieg durchführen. Auf den angeführten Links finden Sie neben wichtigen allgemeinen Informationen zum Wiedereinstieg auch die Beratungs- und Förderangebote in Ihrer Nähe.

HILFETELEFON:

Aufkleber Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Hilfe und Unterstützung erhalten Frauen durch umfassende, anonyme Beratung und Begleitung. Konkret bedeutet das:

  • kostenloses 24 h erreichbares Hilfetelefon
  • Schwangere in Not – anonym & sicher: 0800 40 40 020
  • Informationen und anonyme Beratung auf www.geburt-vertraulich.de

 

 

 

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" berät in 17 Fremdsprachen

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

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Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten und betrifft Frauen aller Altersgruppen und sozialer Hintergründe - mit und ohne Migrationserfahrung. Studien zeigen, dass Frauen im Kontext von Flucht und Migration häufiger von Gewalt betroffen sind. Gleichzeitig ist für sie der Zugang zu den bestehenden Hilfe- und Unterstützungseinrichtungen oftmals erschwert. Aus diesem Grund ist die Beratung beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" in 17 Fremdsprachen möglich, unter anderem auf Persisch, Arabisch, Türkisch und Russisch. In der eigenen Muttersprache fällt es vielen Betroffenen leichter, über das Erlebte zu sprechen.

 

Wegweiser für Familien

des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Werdende Eltern haben viele Fragen: Wann muss die Elternzeit beantragt werden? Wie viel Elterngeld erhält man? Wer berät in Erziehungsfragen?

Antworten auf diese und viele andere Fragen bietet das Serviceportal Familien-Wegweiser des Bundesministeriums. Dort finden werdende Eltern unter: www.familien-wegweiser.de zuverlässige Informationen zu staatlichen Leistungen und Regelungen (Elterngeld, Elterngeld Plus, Elternzeit).

 

 

Ihre Ansprechpartner:

Andrea Weiss
Telefon: 0 21 52 / 917-1212

Anschrift

Rathaus
Buttermarkt 1
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag, Mittwoch und Donnerstag
8.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag
8.00 bis 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung