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Baulasten

Die Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung, mit der ein Grundstückseigentümer freiwillig in der Regel eine Einschränkung der Bebauung seines Grundstückes erklärt, damit auf einem anderen Grundstück die Bebauung ermöglicht wird. Baulasten werden daher meistens im Zusammenhang im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren abgegeben und eingetragen.

Die Baulasterklärung muss in der Regel persönlich vom Grundstückeigentümer bei der Kreisverwaltung unterschrieben werden.

Solche öffentlich-rechtlichen Baulasten sind auch gegenüber dem Rechtsnachfolger des Grundstückes wirksam. Die Baulasten werden im Baulastenverzeichnis bei der Bauaufsicht geführt. Die Einsichtnahme in dieses Verzeichnis empfiehlt sich vor einem Grundstückserwerb, da der Erwerber erfahren kann, ob und ggf. welche Baubeschränkungen auf dem Grundstück liegen, die im Grundbuch nicht eingetragen sind. Voraussetzung für die Auskunftserteilung ist eine schriftliche Vollmacht des Grundstückeigentümers.

Rechtsgrundlage ist § 85 BauO NRW 2018

Benötigte Unterlagen für die Eintragung einer Baulast:
  • Aktueller unbeglaubigter Grundbuchauszug
  • Amtlicher Lageplan des zu belastenden Grundstücks mit Eintragung der Baulast/Baulastfläche (grün schraffierte Fläche) in der Regel in 4-facher Ausfertigung
Benötigte Unterlagen für die Auskunfterteilung:
  • Formloser schriftlicher Antrag mit Angabe der Gemarkung, Flur und Flurstück.

Hinweis: Die Auskunft kann per Mail angefordert werden. (andreas.schulte@kempen.de).

Ihre Ansprechpartner:

Andreas Schulte
Telefon: 0 21 52 / 917-3335

Anschrift

Rathaus
Buttermarkt 1
47906 Kempen

Erreichbarkeit

Montag, Mittwoch bis Freitag
8.30 bis 12.30 Uhr,
Donnerstag 14.30 bis 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung