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Am Beyertzhof

Der Beyertzhof liegt in der ehemaligen Honschaft Orbroich, später St. Hubert. Im Jahre 1392 wird er das erste Mal urkundlich vermerkt, ist aber tatsächlich älter als seine erste Erwähnung. Die Bewohner des Beyertzhofes finden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Erwähnung in kirchlichen und weltlichen Bereichen St. Huberts. In den Musterrollen der Orbroicher Honschaft von 1628 und 1639 wird der Pflugbauer Paul auf Beyertzhof erwähnt. Der Hof gehört zu den damals größten Höfen in den Honschaften Broich und Orbroich. Im Jahre 1805 heiratet die Witwe Maria Magdalena Beyertz geb. Reepen den auf Rahnenhof geborenen Heinrich Arnold Rahnen und vererbt den Hof ihrem Neffen Heinrich Johann Rahnen. Somit geht der Besitz auf die Familie Rahnen über. Bis zum Ende der 30er Jahre wird auf dem Beyertzhof konventionelle Landwirtschaft betrieben. Die folgenden Jahre wird die Viehwirtschaft eingestellt, bis auch 1970 die Ackerwirtschaft beendet wird. Der Beyertzhof geht nach 1996 auf die Erbengemeinschaft Rahnen über. Die Hofstelle und das südliche Ackerland werden 2002 an einen Bauinvestor verkauft, der den Hof in den Jahren 2003 und 2004 zu einem Wohnhof umbaut.

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